Sekundärer Kleinwuchs
bezieht sich auf eine Wachstumsverzögerung oder einen verlangsamten Wachstumsprozess bei Kindern, die nicht auf genetische oder primäre endokrine Störungen zurückzuführen ist, sondern auf andere Ursachen oder Einflüsse. Häufige Ursachen sind: Chronische Krankheiten, unzureichende Ernährung, psychosoziale Faktoren, medikamentöse Behandlung sowie hormonelle Störungen.
Diagnose
Um die Ursache zu ermitteln, sind oft eine genaue Anamnese, körperliche Untersuchung und spezielle Tests (wie Stimulationstests für Wachstumshormone oder Stoffwechseluntersuchungen) notwendig.
Unterstützung & Behandlung
- Die Therapie richtet sich nach der Ursache (ursachenabhängig).
- Wenn möglich, wird die auslösende Ursache direkt behandelt (kausale Therapie).
- Bei hormonellen Störungen kann eine Hormontherapie eingesetzt werden (z. B. Wachstumshormonsubstitution).
- Bei psychosozialer Deprivation können eine Familientherapie oder ein Milieuwechsel notwendig sein.
Fragen? Kontaktiere uns gerne!
Wir bringen viel eigene Erfahrung als Betroffene mit und wissen, wie wertvoll Gespräche sein können. Gerne teilen wir unser Wissen, vernetzen dich mit anderen Mitgliedern und geben unsere medizinischen Erfahrungen weiter.