Die beiden Landesverbände Rhein-Hessen-Saar und Baden-Württemberg hatten zu diesem
gemeinsamen Wochenendtreffen in die Mainmetropole nach Frankfurt eingeladen.

Am Hbf angekommen stieg ich in ein Taxi um zu dem sehr zentral gelegenen Motel One
Römer mitten in der Frankfurter Altstadt zu fahren. Mir viel gleich die geschäftige
Betriebsamkeit in der Stadt auf, mein Taxifahrer schlängelte sich durch die verstopften
Straßen und .....was ist das denn? Müllabfuhr – am Feiertag? Ach so – ich bin ja in Hessen,
und hier ist Allerheiligen ja kein Feiertag wie bei uns in BW! Im Hotel angekommen ebenfalls
eine lange Schlange am Check In, also Koffer in die Gepäckaufbewahrung geben und los, der
Bus wartete schon, der uns abholte zur Flughafenbesichtigung.

Dort angekommen, durften wir in unserem Bus sitzen bleiben und nach einer gründlichen
Leibes- und Gepäckvisitation und Zustieg unseres Guides damit aufs Vorfeld auffahren. Wir
folgten dem vorausfahrenden Begleitfahrzeug mit den Leucht-Anzeigen „Follow me“ und bei
der Anzeige „STOP“ gab es immer was zu beobachten. Zunächst fuhren wir vorbei am Bau
des neuen Terminal 3.
Die Tour führte uns weiter vorbei an den Terminals, wo wir einen Eindruck in die Abläufe der
Flugzeugabfertigungen erhielten. Wir sahen viele verschiedene Flugzeugtypen und Airlines.
Weiter ging es vorbei am Frachtbereich, an der Feuerwache, dem Airbus-Hangar, der
Wetterstation, etc. Unser Tour-Guide gab uns in lockerer, unterhaltsamer und verständlicher
Weise viele interessante Informationen und beantwortete unsere Fragen. Wir konnten
startende und landende Flugzeuge aus nächster Nähe betrachten. Wir sahen, wie die
Maschinen mit dem Schlepper in Position gebracht wurden und da es regnete und die
Landebahn nass war, versprühten die startenden Maschinen eine richtige Gischt, das sah toll
aus. Wir waren auf dem Vorfeld live dabei und konnten die Giganten der Lüfte aus
unmittelbarer Nähe bestaunen.

Zum Abschluss der Tour gingen wir noch im Terminal 2 auf die Besucherterrasse. Aufgrund
des Regens war die Sicht auf das Vorfeld leider nicht so toll. Also wieder rein und noch ein
Imbiss oder Drink in einem der Restaurants bevor wir wieder den Bus bestiegen um zum
Hotel zurück zu fahren.

Das Hotel lang ganz im Zentrum und nur wenige Gehminuten zu dem Restaurant, in welches
wir zum gemeinsamen Abendessen zu Fuß gingen.

Das Studium der Speisekarte zeichnete ein Stirnrunzeln und Fragezeichen auf manche
Gesichter. Hier gab es spezielle Frankfurter Gerichte. Schon mal „Grüne Soße mit Ei“, oder
„Hummus“ gegessen? Nur Mut!
Der Abend fand noch einen schönen Ausklang in der Hotelbar. Das Hotel ist sehr modern.

Der Bereich, der am Tag als Lounge und abends als Bar genutzt wurde, dienste an Morgen als

Frühstücksraum mit einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet. Den Samstagvormittag
gestalteten wir zur freien Verfügung. Dafür bot die zentrale Lage des Hotels genügend
Möglichkeiten. Manche nutzten die Zeit für eigene Erkundungen, Shopping auf der
bekannten Einkaufsmeile die Zeil, einem Museumsbesuch in der Kunsthalle SCHIRN, einem
Spaziergang am Main, etc. Es gibt in Frankfurt viel Ausgefallenes zu entdecken: Das
Struwwelpetermuseum, ein Caricaturen-Museum, Teddy-Paradies, Maggi-Kochstudio und
jede Menge tolle Geschäftle.


Am Nachmittag trafen wir uns vor der Paulskirche zur geführten Tour durch die neue
Altstadt. Nach der Zerstörung der Altstadt im Zweiten Weltkrieg folgte der Wiederaufbau. Im
stetigen Wandel prägte der jeweilige Zeitgeschmack der Nachkriegszeit das Bild der Altstadt
bis heute. Mit der neuen Altstadt in ihren vorwiegenden mittelalterlichen Strukturen
zwischen Dom und Römer wird Geschichte lebendig, die uns unser Führer ausführlich
erläuterte. Beim Wiederaufbau der Altstadt wurden Originalteile der früheren Altstadt
verwendet. Unser Rundgang führte uns vorbei an exemplarischen Häusern, wobei uns unser
Tour Guide das Konzept der Rekonstruktion und die Geschichte seiner ehemaligen Bewohner

anschaulich nahe brachte, indem er uns auch Bilder von früher zeigte.

Zurück am Römerberg blieb uns nochmals Zeit für eigene Erkundungen, bevor wir uns wieder

in der Altstadt in einem Restaurant zum gemeinsamen Abendessen trafen.

Nach einem Spaziergang zurück über den Römerberg und den Paulsplatz zum Hotel setzten
wir uns dort noch zu einem „Absackerle“ zusammen.
Frankfurt ist eine tolle Stadt, in der es viel zu entdecken und erleben gibt. Ich kann es für
einen Ausflug nur empfehlen. Mir hat ́s gefallen, es war ein schönes Treffen. Danke den
Organisatoren.

Elisabeth Schäuble

  
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Information zur Verwendung von Cookies in der Datenschutzerklärung
OK